detailmnichov (münchen): geschichte der völkerwanderung. europa, asien und afrika vom 3. bis zum 8. jahrhundert n. chr. (c. h. beck)

Mnichov (München): Geschichte der Völkerwanderung. Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n. Chr. (C. H. BECK)

Anotace:

Německé nakladatelství C. H. Beck vydalo nejnovější práci o období stěhování národů. Autorem rozsahem i obsahem monumentální knihy nazvané „Geschichte der Völkerwanderung. Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n. Chr.“, která nabízí ucelený pohled na jedno ze zásadních období nejen evropských dějin, je Mischa Meier, jeden z největších světových odborníků na období přelomu pozdní antiky a raného středověku.

Autor se podrobně věnuje období od 3. do 8. století, kdy došlo nejen v Evropě k velkým přesunům obyvatelstva. Erudovaným a také čtivým způsobem přibližuje nejen vývoj pozdního římského císařství, vznik jednotlivých barbarských říší nebo historii rané byzantské říše, ale i dějiny raného islámského kalifátu. Meierovým prostřednictvím se tak čtenář vydává na dobrodružnou a zároveň poučnou cestu od západu přes Evropu až po severní Indii na východě, ze Skandinávie a Británie na severu až po Arábii na jihu.

(SK)

 

Mischa Meier, Geschichte der Völkerwanderung. Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n. Chr., C. H. BECK, München 2019, 1.532 stran, doporučená cena 58 euro

 

Obsah:

VORWORT

I. ‹VÖLKERWANDERUNG›: FORSCHUNGSOBJEKT UND DARSTELLUNGSPROBLEM

1.1 Barbaren vor Konstantinopel und Rom

1.1.1 Konstantinopel 626: Ein Wunder am Bosporus

1.1.2 Rom 410: Kein Wunder am Tiber

1.2 Was uns die Beispiele lehren, oder: Von den Schwierigkeiten, die ‹Völkerwanderung› zu erzählen

1.2.1 Die Hoheit über den Plot

1.2.2 Der Faktor Religion

1.2.3 Römer und Barbaren – wenn es denn so einfach wäre…

1.2.4 Römer und Barbaren – noch komplizierter…

1.2.5 Von der verführerischen Flexibilität des spätantiken Barbarenbegriffs: Drei Beispiele

1.2.6 Die Archäologie als Ausweg?

1.2.7 ‹Völker› und ‹Wanderung› – Ethnizität und Identität

1.2.8 ‹Osten› und ‹Westen› zwischen Spätantike und Mittelalter – Was dieses Buch will

II. STURM AN DER DONAU – BEGINN DER ‹VÖLKERWANDERUNG›

2.1 Terwingen und Greutungen: Goten im 4. Jahrhundert

2.1.1 Konstantin I. macht Geschenke

2.1.2 Terwingen, Greutungen und das Problem der  Černjachow-Kultur – Rom und die Goten im 3. und 4. Jahrhundert

2.1.3 Wulfi la – Christen, Goten, Römer am Vorabend der Katastrophe

2.2 Der ‹Hunnensturm›

2.2.1 Rätselhafte Hunnen

2.2.2 Der Donauübergang der Goten und die römische Niederlage bei Adrianopel (378)

2.2.3 Konsolidierung unter Theodosius I. (379–395)

2.2.4 Irrwege zwischen den Reichsteilen: Alarich und die «werdenden Westgoten» (395–410)

III. REGNI NOSTRI MAXIMA PARS: AFRIKA – VERWUNDBARE SÜDGRENZE DES RÖMISCHEN REICHES

3.1 Am Rande der Wüste

3.2 Das Imperium entfernt sich

IV. JENSEITS DES BOSPORUS: DER OSTEN DES RÖMISCHEN REICHES

4.1 Der Aufstieg der Sasaniden, das strategische Dilemma Roms und die Araber

4.1.1 Ein Kaiser kommt der Welt abhanden

4.1.2 Bündnisse, Befestigungen, Allianzen mit den Söhnen der Wüste: Roms Antwort auf die sasanidische Bedrohung

4.2 Bedrohung und Konsolidierung

4.2.1 Herrscher und Hauptstadt: Das Kaisertum in Konstantinopel

4.2.2 Die Ausbildung eines ‹Hofes› in Konstantinopel

4.3 Erste Auseinandersetzungen mit den Hunnen im Osten

4.3.1 Der Hunnenkrieg des Jahres 395

4.3.2 Uldin und der erste römisch-hunnische Vertrag

V. RINGEN UM DIE RHEIGRENZE: DER WESTEN DES RÖMISCHEN REICHES

5.1 Zunehmende Unsicherheiten im 3. Jahrhundert

5.1.1 Ein verschütteter Feldzug tritt zutage

5.1.2 Falsch gestellte Frage: Woher kamen die Alemannen?

5.1.3 Die frühen Franken: Expansion statt Migration

5.2 Kampf um die Rheingrenze im 3. und 4. Jahrhundert

5.3 Insider und Outsider

5.4 Koexistenz und Konflikt

5.5 Zündeln am gallischen Scheiterhaufen

VI. PAX ABIIT TERRIS: EIN JAHRHUNDERT DER BÜRGERKRIEGE

6.1 Des Kaisers neue Kleider

6.2 Der «letzte Römer» und die Hunnen

6.2.1 Die Hunnen zwischen Uldin und Ruga

6.2.2 Attila – Konflikt und Expansion

6.2.3 Attila – Das ‹Reich›

6.2.4 Attila – Kollaps

6.3 Agonie

6.3.1 Das weströmische Kaisertum im Todeskampf

6.3.2 Das oströmische Kaisertum unter Druck – Goten auf dem Balkan

6.3.3 Auf der Suche nach neuen Wegen

6.4 Das Projekt Italien

6.4.1 Odoaker und Theoderich

6.4.2 Das Ostgotenreich – (In-)Stabilität durch Konsens

VII. MANIFESTER KONTROLLVERLUST: DAS EMERGIEREN POSTRÖMISCHER REGNA IM WESTEN DES RÖMISCHEN REICHS

7.1 Die Ansiedlung der Westgoten in Aquitanien

7.2 Das Rätsel der burgundischen Reichsbildungen

7.3 Auf dem Weg in das poströmische Gallien

7.3.1 Grenzen der Ereignisgeschichte

7.3.2 Konsolidierung und Expansion: Die Westgoten

7.3.3 Behauptung zwischen den Mächten: Die Burgunder

7.3.4 Neue Herren in Nordgallien: Die Franken

7.3.5 Verzicht auf Zentralisierung: Die Alemannen

7.3.6 Unbekannte Großmacht östlich des Rheins: Die Thüringer

7.3.7 Reichsgründung am Ende der Welt: Die Sueben

7.3.8 Niederlassungen, Machtbildungen, Reiche – Die politische Landkarte des (post-)römischen Westens um 500

7.3.9 Der ‹Tag von Tours› – Wege zur Konsolidierung neuer Herrschaften und regna

VIII. QUASI ANIMA REIPUBLICAE – AFRIKA IM 5. JAHRHUNDERT

8.1 Geiserich und die Utopie eines regnum Vandalorum

8.1.1 Die Entstehung ‹der› Vandalen und die Eroberung Nordafrikas

8.1.2 Geiserichs Reich: Der Preis des Erfolgs

8.2 Geiserichs Nachfolger: Die Struktur des Vandalenreichs

8.2.1 Hunerich: Politik und Religion bei den Vandalen

8.2.2 Gunthamund: Wirtschaft im vandalenzeitlichen Nordafrika

8.2.3 Thrasamund: Das Problem einer vandalischen Identität

8.2.4 Hilderich: Risse und Brüche im vandalischen regnum

8.2.5 Gelimer: Das Ende

IX. SELBSTBEHAUPTUNG IN ZEITEN DER BEDROHUNG: DER OSTEN DES IMPERIUM ROMANUM IM 5. JAHRHUNDERT

9.1 Perser und Hephthaliten

9.2 Römer und Perser: Ein folgenreicher Krieg (502–506)

9.3 Neue Verteidigungsstrategie im Osten

9.3.1 Bulgaren, Perser und Araber: Die Einigelung des Oströmischen Reiches um 500

9.3.2 Auf der Suche nach der eigenen Identität

9.4 Verwerfungen im Innern – die Eliten und die Religion

X. DIE PARTIKULARISIERUNG DES WESTENS IM FRÜHEN MITTELALTER

10.1 Osten und Westen um 500: «von fremd zu fremd»

10.2 Geschundenes Land: Italien in postgotischer Zeit

10.2.1 Das Ende des Ostgotenreichs

10.2.2 Langobarden in Italien

10.2.3 Erwachen in einer neuen Welt

10.3 Rasch erobert, nie gewonnen: Das postvandalische Nordafrika

10.4 Labile Herrschaft im zweiten Anlauf: Das westgotische Spanien

10.5 Instabile Stabilität: Das merowingische Frankenreich

10.5.1 Königtum ohne Monarchie

10.5.2 Von den Anfängen Bayerns

10.6 Im Hohlraum der Mythenbildung: Das poströmische Britannien

10.7 ‹Völkerwanderung› in Skandinavien?

XI. RINGEN UM EXISTENZ UND EINHEIT IM OSTEN

11.1 Das 6. Jahrhundert: Vom Oströmischen zum Byzantinischen Reich

11.1.1 Kaiser und Katastrophe: Das Oströmische Reich im 6. Jahrhundert

11.1.2 Die frühen Slawen

11.1.3 Neue Akteure aus der Steppe: Die Awaren

11.2 Das 7. und 8. Jahrhundert: Doppelter Existenzkampf

11.2.1 Byzanz und die Perser

11.2.2 Folgen der Liturgisierung: Mohammed und die Entstehung des Islam

11.2.3 Kaiser und Kalifen

XII. EPILOG: DIE ‹VÖLKERWANDERUNG›

Anhang

 

Internet:

https://www.chbeck.de/meier-geschichte-voelkerwanderung/product/27670790


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