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Frankfurt nad Mohanem: Dürer se nastěhuje do Německa (Frankfurter Städel Museum: Dürer)

Anotace:

Städel Museum ve Frankfurtu nad Mohanem, jedno z nejvýznamnějších muzeí v Německu, připravuje zřejmě nejrozsáhlejší výstavu věnovanou malíři a grafikovi Albrechtu Dürerovi. Organizátoři slibují vystavení 250 uměleckých z celého světa, které budou dokumentovat malířské dílo velikána severské renesance a jeho vrstevníků (Dürerových originálů bude 190 - obrazy, kresby a akvarely). Výstava začne 23. října 2013 a potrvá do 2. února 2014.

Na přípravě se mj. podílí svými zápůjčkami J. Paul Getty Museum v Los Angeles, Národní galerie v Londýně, Uměleckohistorické muzeu ve Vídni, pařížský Louvre, Státní muzea v Berlíně, Uffizi ve Florenci, Rijksmuseum v Amsterdamu, madridské Prado a Národní galerie ve Washingtonu. Organizátoři slibují obrovskou podívanou srovnatelnou s výstavou Sandra Botticelliho, která byla ve Frankfurtu před několika roky. Autorem Dürerovy výstavy je renomovaný německý odborník prof. Jochen Sander.

 

Peter Kováč

 

Internet:

http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=1746

 

Na tuto výstavu spolupořádáme zájezd:

http://stavitele-katedral.cz/zajezd-klubu-pratel-stavitelu-katedral-na-velke-nemecke-podzimni-vystavy-albrecht-durer-a-jeho-doba-ve-frankfurtu-rafael-a-jeho-portret-papeze-julia-ii-gericault-velikan-doby-romantismu-umeni-doby-durera-v-norimberku

 

Oficiální tisková zpráva:

Im Frankfurter Städel Museum laufen die Vorbereitungen für eine große Altmeisterausstellung auf Hochtouren: Vom 23. Oktober 2013 bis 2. Februar 2014 öffnet das Museum einen umfassenden Blick auf Albrecht Dürer (1471-1528), den wohl bedeutendsten deutschen Künstler der Renaissance. Die Ausstellung umfasst insgesamt über 250 Werke, darunter alleine etwa 190 Arbeiten von Albrecht Dürer.

Die langjährigen Leihverhandlungen für das Großprojekt wurden soeben abgeschlossen. Maßgebliche Leihgaben, wie der büßende Heilige Hieronymus (um 1496) aus der National Gallery London, das Bildnis eines unbekannten Mannes (1521) aus dem Prado in Madrid oder das berühmte Portrait eines Geistlichen (1516) aus der National Gallery of Art in Washington, konnten für die Ausstellung gewonnen werden. Weitere hochbedeutende Werke kommen unter anderem aus dem Pariser Louvre, dem British Museum (London), den Staatlichen Museen zu Berlin, den Uffizien in Florenz, dem Rijksmuseum (Amsterdam) sowie dem J. Paul Getty Museum (Los Angeles).

Einen Höhepunkt der Ausstellung bildet die Wiedervereinigung der Tafeln des "Heller-Altars" (1508), den Dürer gemeinsam mit Mathis Gothart Nithart, genannt Grünewald, in den Jahren 1507 bis 1509 für einen prominenten Frankfurter Auftraggeber schuf. Die Tafeln des ursprünglich für die Kirche des Dominikanerklosters in Frankfurt bestimmten Altarretabels sind heute zwischen dem Historischen Museum Frankfurt, der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und dem Städel Museum aufgeteilt und können in der Ausstellung erstmalig wieder zusammen gezeigt werden.

Insgesamt wird die Präsentation das Schaffen des deutschen Meisters in der ganzen Breite und Vielfalt seiner künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten vor Augen führen. Zu sehen sind 25 Tafel- und Leinwandbilder, 80 Handzeichnungen, weitere 80 Blätter in unterschiedlichen druckgrafischen Techniken sowie von Albrecht Dürer verfasste und illustrierte Bücher. Diese Arbeiten werden innerhalb der Ausstellung Werken von Vorläufern oder Zeitgenossen gegenübergestellt, die für den Künstler von Bedeutung waren: sei es, dass sich Dürer kreativ mit ihnen auseinandergesetzt hat, sei es, dass seine eigenen Werke zum Ausgangspunkt einer schöpferischen Neubearbeitung im Werk eines Künstlerkollegen wurden.

Hierfür ergänzen etwa 70 Arbeiten von Künstlern wie Martin Schongauer, Hans Baldung Grien, Hans von Kulmbach, Jacopo de‘Barbari, Giovanni Bellini, Joos van Cleve oder Lucas von Leyden das groß angelegte Ausstellungsvorhaben. Durch diese Art der Kontextualisierung wird dem Betrachter nicht nur die besondere Gestaltungskraft und künstlerische Qualität in Dürers Werk, sondern auch dessen entscheidender Beitrag für die Entstehung der nordeuropäischen Renaissancekunst nahegebracht.

Kurator: Prof. Dr. Jochen Sander


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