vídeň (wien): diego velázquez ve vídni (velázquez - kunsthistorisches museum wien)
Anotace:
Vídeňské Uměleckohistorické muzeum otevřelo tento týden výstavu jednoho z největších světových malířů Diega Velázqueze (1599–1660), velikána španělské malby doby baroka. Podobná senzační bilance je vůbec poprvé ve střední Evropě!
Rakušanům se podařilo ve spolupráci s Pradem v Madridu, Národní galerií v Londýně a Muzeem umění v Bostonu získat opravdové skvosty. Ze Španělska dorazila velkolepá plátna jako je Vulkánova kovářská dílna, Prodavač vody v Seville nebo Klanění tří králů, Londýn zapůjčil Venuši z Rokeby, považovanou za nejkrásnější akt v dějinách umění.
Mytologické a biblické obrazy doplňují portréty, které Velázquez vytvořil jako malíř ve službách Habsburků, zejména krále Filipa IV. Symbolem výstavy se stala především mladičká infantka Markéta, zobrazená umělcem jako krásná plavovlasá princeznička.
Na internetových stránkách Uměleckohistorické muzeum doporučuje všem zájemcům, aby si předem objednali časové vstupenky. Výstava potrvá do 15. února 2015 a její instalace umožňuje konfrontaci Velázquezova díla s obrazy předních italských a nizozemských barokních mistrů.
Peter Kováč
Internet:
http://www.khm.at/besuchen/ausstellungen/velazquez/
Z tiskové zprávy muzea:
Die Ausstellung umfasst insgesamt 46 Gemälde. Sie sind in drei Sektionen gegliedert, die den Schwerpunkten von Velázquez’ künstlerischer Produktion entsprechen. Sein Leben lässt sich in zwei klar trennbaren Abschnitten beschreiben: Jugend und Lehre verbringt er in der Werkstatt des am besten vernetzten Malers und Kunsttheoretikers in Sevilla, Francisco Pacheco, dessen Tochter er nach Beendigung seiner Ausbildung 1618 ehelicht.
Nach dieser Zeit der zunftbestimmten Ausbildung und erster Erfolge verlässt er Sevilla, um in Madrid am gesellschaftlich völlig abgehobenen Hof des Königs weitere 37 Jahre in stets höheren Positionen zu verbringen, entsprechend der Karriere eines erfolgreichen Hofbeamten.
Die künstlerische Produktion verlief dabei weder gleichmäßig noch in einer natürlichen Entwicklung, daher gibt es nach wie vor große Unsicherheiten in der Datierung bestimmter nicht dokumentierter Gemälde, und es gibt lange Phasen, wie etwa in den vierziger Jahren, in denen er mit anderen Aufgaben als der Malerei beschäftigt war.
Aus diesem Grund folgen wir in der weiteren Präsentation nicht chronologischen Gesichtspunkten, sondern versuchen, die offizielle Aufgabe als Portraitmaler des Königs und dessen Familie in einer Sektion zusammen zu zeigen und in der letzten Sektion jene Gemälde zu vereinen, in denen er sich selbst die Themen stellte: Mythen, Fabeln, Landschaftsstudien etc.
Aufgrund der engen dynastischen und politischen Beziehungen zwischen den habsburgischen Herrscherhäusern in Wien und Madrid im 17. Jahrhundert verfügt die Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums heute über herausragende Portraits des Hofmalers des spanischen Königs.
Dank der Kooperation mit dem Prado in Madrid, der bis heute den Großteil von Velázquez’ künstlerischem Œuvre beherbergt, werden darüber hinaus weitere Hauptwerke seines Schaffens in Wien zu sehen sein. Darunter befinden sich die große sevillanische „Anbetung der Könige”, die während seiner ersten Italienreise entstandene, psychologisch raffiniert inszenierte Mythologie „Apoll in der Schmiede des Vulkan”, ergreifende Bildnisse der Hofnarren oder hombres del placer wie „Don Juan de Austria” oder „Calabazillas”. „Balthasar Carlos zu Pferde” und das Bildnis des königlichen Bruders Don Carlos, das prächtigste Ganzfigurenportrait der frühen Zeit am Hof, kommen ebenfalls aus dem Prado, ebenso wie die berühmte Landschaftsstudie der Villa Medici in Rom.
Zu den weiteren hochkarätigen Leihgaben in der Ausstellung zählen der sevillanische „Wasserverkäufer” aus Apsley House in London, die bodegones (Küchenstillleben) aus dem Museum der Schönen Künste in Budapest und den Staatlichen Museen zu Berlin und „Balthasar Carlos mit dem Hofzwerg” aus dem Museum of Fine Arts in Boston. Den Höhepunkt bildet der berühmteste liegende weibliche Rückenakt der Kunstgeschichte, die so genannte „Rokeby Venus” aus der National Gallery in London.
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