knižní novinky detailvídeň (wien): st. stephan in wien – kniha nejen o stavbě gotického kostela (böhlau verlag)

Vídeň (Wien): St. Stephan in Wien – kniha nejen o stavbě gotického kostela (Böhlau Verlag)

Anotace:

Nakladatelství Böhlau vydalo práci vídeňské historičky umění Barbary Schedl nazvanou „St. Stephan in Wien“ s podtitulem „Der Bau der gotischen Kirche (1200-1500)“. Autorka se pokusila na základě důkladného studia dochovaných písemných pramenů různé povahy přiblížit stavbu jedné z vídeňských dominant ze zcela nového úhlu pohledu. Dějiny stavby představuje v souvislostech s liturgickou praxí a ukazuje, jak ji její současníci vnímali, stavěli a používali.

Po staletí plnil Sv. Štěpán ve Vídni různé funkce: byl farním kostelem, reprezentativní stavbou a nakonec biskupským chrámem. Autorka věnuje zvýšenou pozornost i ekonomickému významu celé stavby pro město. Samotné staveniště bylo během prací přístupné liturgickým účelům. Takže používány byly nejen hotové a rozpracované části nové stavby, ale i ještě nezbourané prostory starého kostela. S pohyblivými částmi chrámu, např. s oltáři nebo varhanami, se pak muselo často hýbat.

Barbara Schedl si klade řadu otázek a snaží se na ně najít i odpovědi, kupř. Jak lze přiblížit průběh stavebních prací na základě písemných pramenů? Které stavební plány a koncepce jsou dílem stavebníků a které městských obyvatel? Jak byla stavba financována? (SK)

 

Barbara Schedl, St. Stephan in Wien. Der Bau der gotischen Kirche (1200-1500), Böhlau Verlag, Wien 2018, 324 stan, doporučená cena 30 euro

 

Internet:

http://www.boehlau-verlag.com/978-3-205-20202-8.html

 

Anotace nakladatelství:

St. Stephan in Wien war über 300 Jahre eine Baustelle, in der der Kirchenalltag erfindungsreich weiterlief. Barbara Schedl beleuchtet die mittelalterliche Baugeschichte erstmals unter Einbeziehung der liturgischen Praxis und zeigt die Kirche, wie sie die Zeitgenossinnen und -genossen sahen, bauten und benutzten.

Über mehrere Jahrhunderte ist St. Stephan in Wien gewachsen und erfüllte verschiedene Funktionen: Pfarrkirche der Stadtbevölkerung, Repräsentationsobjekt der Landesfürsten und schließlich Bischofskirche. Die Baustelle bildete über Generationen hinweg einen wichtigen ökonomischen Faktor für die Stadt und blieb auch während der Bauarbeiten für die Liturgie zugänglich. Dafür wurden fertige, halbfertige und die noch nicht abgerissenen Bauteile der alten Kirche benutzt, indem diese mit Holzlatten abgetrennt, mit Schindeln gedeckt und Fenster oft mit Tierhäuten verschlossen wurden. Messfeiern, Prozessionen, Gesänge, Orgelspiel und Glockengeläute mussten auf die Arbeiten Rücksicht nehmen, weshalb bewegliche Gegenstände wie Altäre, Orgel und Predigtbühne immer wieder verschoben wurden.

Vor diesem Hintergrund geht Barbara Schedl den Fragen nach: Wie lässt sich der Bauverlauf der Kirche mittels der Schriftquellen darstellen? Welche Baupläne und Konzepte schwebten den Bauherren und der Stadtbevölkerung vor? Und wie finanzierte sich der Bau?

Auf Basis fundierter Quellenstudien gibt die Autorin Einblick in die Bauphasen, die Organisation der Baustelle und die liturgische Praxis während der Entstehung der gotischen Kirche.

 

Obsah:

Vorwort

Die gotische Kirche im Bau – Ein Forschungsdesiderat

Das Stadtkonzept und der Baubeginn von St. Stephan

ST. STEPHAN IM 13. JAHRHUNDERT

Kirche und Pfarrhof

Riesentor und Stadtrechtsprivileg

Pfarrer Gerhard und die Pfarrorganisation

DER CHORBAU

Der Stephansplatz und der Grundstückserwerb zum Chorbau

Das Zwettler Stifterbuch

Der Bauverlauf und die Beispielbarkeit des Hallenchores

DAS KONZEPT VON HERZOG RUDOLF IV.

der ersten stifft gar ze chlaim und unvervenchlich darzu wer gewesen

Der architektonische Entwurf für das „Allerheiligenprojekt“

Die Finanzierung

Altäre, Grablege und Liturgie

Die rudolfinische Baustelle- Eine Zusammenfassung

DER KIRCHENBETRIEB UND DIE BAUSTELLE – DIE KIRCHMEISTERRECHNUNGEN

Das Kirchenvermögen und das Kirchenmeisteramt

Die Buchführung und das Budget

DIE STEPHANSKIRCHE UM 1400

DER BAUFORTGANG IM 15. JAHRHUNDERT

Der Südturm und sein Nutzen

Die Bauetappen des Langhauses bis 1430 und die liturgische Beispielung

Kultisches Zentrum und die „Neue Sakristei“

Stiftungspraxis und finale Bauarbeiten im Langhaus

Nordturm, Dach und die Situation um 1500

Der Lettner von 1340 bis 1500

DER BAU DER MARIA MAGDALENAKAPELLE UND DER FREITHOF

Der Kapellenkomplex bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts

Umgestaltung und Nutzungswandel

KULT UND AUßENRAUM

Vom Altan zum Heiltumsstuhl und der Reliquienschatz

goczleichnam, Prozessionen und das Heilige Grab

ANHANG

Liste der amtierenden Kirch- und Baumeister

Das Münzwesen in Wien vom 13. bis 15. Jahrhundert

Übersicht der produzierten Werkstücke

Die Kirchmeisterrechnung von 1412

Vermerk der gestiften Meß aus dem Jahr 1488

Verzeichnis der Kultobjekte in der Stephanskirche


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